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Biographie

ARTcello – eine ART Hommage


Art? Cello?? Marcel Krauer ???
Die Signaturen unter den Bildern meiner Sammlung allein sprechen schon Bände: Da ist ein Denkender, einer, der mal die, mal die andere, oder mal die mit der anderen Identität hat, das auch so vermischt, ganz locker und so, wie es ihm halt einfach gerade gefällt oder einfällt, der das aber immer voll echt lebt, fühlt und verkörpert – die Seelen in seiner Brust, die Phantome in seinem Kopf, die NeidVollzieher auf seinen Fersen.
Das ist er, so ist er: Kategoriefrei weil nicht einzuordnen, und rastlos uneinholbar in seinem VorwärtsStreben, halt immer einen Gedanken voraus – allen Niederlagen zum Trotz, die er in beneidenswert nonchalanter ART und Weise hinter sich lässt.
Eine seiner Künste ist zweifelsohne „Das Schiere Noch Immer Zu Stehen“, bzw. unablässige WiederAufStehen, unverdrossen vorwärts zu denken und zu machen, machen, machen und machen, und immer auf’s Neue MitStreiterInnen zu motivieren, in einem kommenden Projekt mitzutun, und noch mal Eins draufzuhauen – aber richtig !
Genau das übt diese unausweichlich packende Faszination aus auf die staunenden BetrachterInnen seiner BildAusbrüche: Sein jähzeitlicher MalClimax, der seine LeinWände über die Dekoration zur Kunst erhebt: Erlitten, ungeliebt, verstossen, verachtet, verlacht, Elend durch- und überstanden – aber dann: Hemmunglos auf die Leinwand gebracht,all seine Geschichten die er in seinen Bildern erzählt,voll verliebt und gefeiert – auf Farbe komm raus!! Expression 2003ff

ARTcello ist ZeitZeichen in sich, und er schafft ZeitZeichen. Wer ihn verfolgt, erkennt sich und seine LebensSituationen immer wieder auf’s Neue, antizipierend oder retrospektiv, kann sich aber jederzeit erklecklich laben und aufrichten an einem scheinbar unversiegenden Quell optimistischer Euphorie – das Leben geht immer weiter!Die sekundäre TiefGründigkeit seiner BildFenster, die Dringlichkeit in die „Ichs“ der BetrachterInnen, das mag ARTcello allerdings ungern erläutern: ‚Wer „Es“ nicht spührt und sieht, kann sich auch nicht verlieben in ein Bild – da fehlt dann ganz einfach die Voraussetzung, dem Bild tagtäglich die kostbare LebensKraft zu entlocken, die da drin wartet – das wäre dann eine fatale FehlInvestition, dafür gibt es ja schliesslich Aktien!’
Tatsächlich trennt sich ARTcello auch höchst ungern von seinen geliebten Bildern. Und wenn überhaupt, dann will er sie zumindest in einem guten Zuhause wissen – schliesslich sind sie ja auch Teil von ihm, eben seine Geschichten.

Ein gängiges Kriterium erfüllt ARTcello hingegen locker: Defizitär war er lange Zeit – aber aus der eigenen Tasche – alles Andere wäre für Ihn dann eher vulgär, oder zumindest viel zu opportunistisch. Aber vielleicht ist es auch ganz einfach die Faulheit der Macher, Formulare für FörderGelder auszufüllen??
Die Kriterien Faszination, Emotion und Passion sind dann doch schon eher die Welt vom ARTcello. Sie sind individuell weit besser spür- und definierbar, und bedürfen nicht der Absolution durch KunstVerwalter.

Aber genau da liegt natürlich auch die Krux: Nur wer dünnhäutig genug ist, kann auch Feinstoffliches auf einen Nenner bringen. Aber das wird dann schnell zum HochSeilAkt, und das auch noch ohne Netz und doppelten Boden??
Diese volle GefühlsKiste auf LeinWand zu bringen, kann letztendlich für ARTcello nur Erlösung sein – zigmal übermalte LeinWände zeugen vom völlig ausgeflippten inneren Kampf auf dem Weg dahin?
Das Resultat: Erlebte Geschichten, die im gegebenen Rahmen der Bilder nicht zu halten ist, KleinFormate, die Wände sprengen, Farben, die nur durch Formen und Dynamik derartige Brillanz erreichen – und: Das hoffnungslos süchtige „Ich Will Noch Viel Mehr Davon“ der staunenden BetrachterInnen.

Live erlebt in einer seiner ARTcello Inszenierungen, begleitet von Musik und Licht, wird das logo zum unauslöschlichen Erlebnis.
Und so stimmen denn auch Identität und Name: „ART“ für den gepeinigt-euphorisch-fröhlichen vollblutKünstler?, und „cello“ für die spür-fühl-hörbare Resonanz im SeelenKörper der Gäste in seinem Leben, der EinBlickNehmenden, oder im allerbesten Fall BesitzerInnen seiner Werke.

Ich unterschreibe also meinen Versuch einer Hommage an ARTcello mit einem Satz: ‚Wer das „cello“ nicht hört, kann den „ART“ auch niemals sehen.’

Dein Heini Surber


Jahres Ausstellungen mit Performances
1987 Lichtblick
1990 Herzklopfen
1993 von Schwarz zu Weiss
1995 Begegnung mit Bewegung
1996 Wind in your heart
1997 Schichtwechsel
1998 Imagination Körperkunst
1999 Neubeginn
2000 Loslassen
2001 Run out of time
2002 Weltbild
2003 Phantasia
2004 neuARTig
2005 AUFbRuCh
2006 UMkehr
2007 ausZEIT
2008 ZWISCHEN_RAUM
2009 DOPPELpack
2010 Tag der offenen Tür
2010 FARBENRAUSCH [733 KB]
2011 durchBLICK [1'326 KB]
2012 deep in mind [635 KB]

Verschiedene Ausstellungen im In- und Ausland

2004 lz presse1.pdf [447 KB]
2006 20 minuten press2.pdf [779 KB]
2006 zh anzeiger press3.pdf [302 KB]

1996 Tele Schwyz
1996 Kulturmagazin SF 2
1998 Night Moor SF 1
2001 Montana Talk Tele Tell
2003 DRS3
2004 ARD / Austria 1
2005 pro 7 gallileo
2006 U1 Mike Shiva und Gäste
2006 SF1 Schweiz Aktuell